swiss-kobelco-driver 5 Geschrieben 4. September 2005 Geschrieben 4. September 2005 schon früh machten sich schlaue Erfinder gedanken wie der Antrieb eines Grossdumpers aussehen konnte. In den 60er Jahren als die hydrostaten Technik einzug hielt war der Schweizer Josef Köpfli auch damit beschäftigt.Köpfli geboren 1910 war Bauernsohn und lernte danach Veloflicker (Fahrradmechaniker).Nach seiner lehrzeit arbeitet er in den Traktorenwerken Hürlimann. Von ihm kann man sagen das er als genialer Konstrukteur in die Wiege gelegt wurde. Früh erkannte er den drang nach der Getriebetechnik. So konstruierte er 1950 einen Traktor mit 10 Gang Getriebe welche 5 davon als Halbgänge ohne Kuppeln geschaltet werden konnten.In den 60er Jahren baute er einen eigen hydrostatischen Antrieb wie man ihn heute kennt als Axialkolbenpumpe mit verstellbarem Schwenkjoch um hohe Wirkungsgrade herauszuholen.Immer grösser wurden die Projekte zum glück konnte ich von diesem genialen Konstrukteur das gesamte Archiv übernehmen und habe vor kurzem diese Zeichnungen gefunden.Ein Antrieb für Grossdumper. Das Rad mit eingebautem Dieselmotor und Hydropumpe sowie Antriebsmotor. Raddurchmesser ca. 2,5 MeterSpäter war Josef Köpfli vorallem für Ford zuständig so konstruierte er die Lastschaltgetriebe für die Ford Traktoren Baureihe TW.Frage an euch , wurde so ein Antrieb für Dumper irgendwo mal gebaut. gruss Manuel Zitieren
swiss-kobelco-driver 5 Geschrieben 4. September 2005 Autor Geschrieben 4. September 2005 Hydromotoren und Getriebe So sollte die Radnabe aussehen Ein 6 Zylinder Perkins Motor mit Lucas Hydro PumpeDen hydrostaten Motor konstruierte Josef Köpfli selbst Typ M 200 er gründete zusammen mit einem Freund die Firma Rollstar welche heute noch langsamlaufende hydraulikmotoren produziert und diese überall dorthin verkauft wo grosse Kräfte angetrieben werden müssen. ( Bohrtürme, Bohrlafetten, etc.) Zitieren
swiss-kobelco-driver 5 Geschrieben 4. September 2005 Autor Geschrieben 4. September 2005 Meine meinung ist die wahren Genies werden so geboren , was ihn ihren Köpfen vorgeht wissen nur sie. Die Räder werden nicht neu Erfunden und die Technik die wir heute haben war schon alles mal da , die Technik wurde nur verfeinert und verbessert durch Elektronik , bessere Materialien und andere Produktionsvorgänge. Eine Planzeichnung von 1960 eines hydrostatischen Motors , gut sichtbar das Schwenkjoch zur Ansteuerung der Hubmenge der Axialkolbenpumpe Zitieren
André 139 Geschrieben 5. September 2005 Geschrieben 5. September 2005 Interessant das es Dir gelungen ist das Archiv zu bekommen.Immerhin realisiert Liebherr ja nun den Hydrostaten beim Dumper.Welche Vorteile sollte aber der Einbau des Motors in der Nabe bringen?Folgerichtig müssten dann doch mindestens 4 Motoren verbaut werden, wobei ich mir die Synchronisation und Ansteuerung schwierig vorstelle, insbesondere da in den 60er Jahren an vernetzende Bus-Systeme wohl noch nicht zu denken war. Zitieren
Reachstacker † 2016 0 Geschrieben 11. Januar 2009 Geschrieben 11. Januar 2009 Das ist ein moderner Irrglaube das man einen Can-Bus braucht um was zu "vernetzen"Ein Bus ist besser bei der Kraftpost aufgehoben. Das Öl fliesst doch von alleine hin wo es gebraucht wird und bei 4 Motoren entfallen Steckachsen, Verteilersperen, Differentialsperren, Kardanwellen die gerne "wegfliegen", Getriebe, Kupplung!!! Nur wirds "etwas warm" wenn man so richtig loslegt. Selbst für Dieselelektrische fahrzeuge mit Radnabenmotoren der 50er brauchte man keinen Computer.Die Computerisierung machts nur bequemer. Gruss, Pete Zitieren
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