Herrmann 44 Geschrieben 7. August 2005 Geschrieben 7. August 2005 (bearbeitet) Hallo Forum,jedes Unternehmen hat hierzu eine andere Philosophie und es wird wohl nie "die" richtige Lösung geben auf die Frage:Kauft/verwendet man einen 3-Achs-Kipper + Tandemkipper, einen 4-Achser oder einen Kippsattelzug ?Alu- oder Stahlmulden?Max. zul. Nutzlast vs. StabilitätBaustellen/-gruben etc.--------------------------------------Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Schwerpunkte und richtet demnach die Kipperkonfiguration aus. Bei Unternehmen mit grösseren Fuhrparks sind teilweise verschiedene Kipperkonfigurationen zu erkennen. Fragen an Euch:- Wie sind Eure Erfahrungen bei der Wahl des optimalen Kippzuges? - Wie sieht der Kipperfuhrpark in Eurem Betrieb aus?- Warum werden manche Kippaufbauten verwendet/nicht verwendet?- Welche Vor- und Nachteile seht Ihr für bestimmte Kipperkonfigurationen?- Welchen Hersteller an Kippaufbauten favorisiert Ihr?------------Gruß Herrmann bearbeitet 7. August 2005 von Herrmann Zitieren
lilienwolf 63 Geschrieben 8. August 2005 Geschrieben 8. August 2005 Hallo Herrmannviele Fragen...kommt immer drauf an was du machen willst.Wenn du ins Gelände gehst,nimm keinen Sattel mit 3achshänger,willst du Volumen transportieren ist er dann der richtige. Nicht alles so einfach zu beantworten,weil man ja nicht weiss was du damit machen willst.Alternativ kann man einen 3Achser(6*4) plus Tandemkipper nehmen.da kannst auch immer noch deinen Tieflader ziehen.Wir haben Meiller-Aufbau,sind damit zufrieden.Alles in Stahlmulden.Gruss Wolfgang Zitieren
meisterLars 263 Geschrieben 11. August 2005 Geschrieben 11. August 2005 Ich denke mal, daß es auch vom Platz abhängt, den man auf den Baustellen zur Verfügung hat. Wenn ich vor oder nach dem Beladen wenden muß, wird der 4-Achser Vorteile gegenüber dem 3-Achser + Tandemkipper bzw dem Sattelzug haben.Bei uns im Raum sind überwiegend 3-Achser + Anhänger anzutreffen.In Dänemark hab ich im Urlaub ziemlich häufig eine hier noch nicht genannte Kombination gesehen:4-Achser Dreiseitenkipper + Tandem- Dreiseitenkipper! Schade, daß man hierzulande sowas niemal sehen wird... Zitieren
MC86 5 Geschrieben 11. August 2005 Geschrieben 11. August 2005 Also, mein Ausbildungsbetrieb hat selber keinen großen Fuhrpark (LKWs) mehr, dafür aber viele Bagger, daher kommen die Subunternehmer mit dem was man Bestellt. Es kommt ganz auf die Betriebsstrukturen drauf an in den 80ern hatte die Firma z.B einen Dreiachserkipper (immer noch vorhanden) der mittels Wechselsystem zur Sattelzugmaschine werden konnten, so konnte man mit dem Satteltieflader den Akerman H14 sowie die große GIPO Raupenbrechanlage umsetzen, für die kleineren Geräte nahm man den Anhängetieflader.Dieses "Wechselspiel" haben einige Unternehmen, weil man Sattelzüge ja nur braucht wenn man mal einen riesigen Aushub hat, und dann ältere Auflieger kosten ja nicht viel Geld, wenn sie rumstehen. Bei Kalb und Bonetti können fast die meisten Dreiachser zu Sattelzügen umgewandelt werden. für die Ganzjahressattelzüge die z.B Betonzuschläge aus Süddeutschland zu den Betonwerken bringen werden meist 2 Achsige Zugmaschinen mit dreiachsigem Auflieger eingesetzt, Geländegängigkeit ist nicht gefordert. Was die Kippmulden betrifft ist der Muldentyp der nach hinten und nach links kippen kann am weitesten verbreitet, sowohl an Dreiachsern sowie an Vierachsern. Sie bietet den besten Kompromiss aus Gewicht, Stabiliät und Flexibilität, wenn man nur nach hinten Kippen kann, und man hat den Heckkran der oft vorhanden ist dran, muss man ihn jedesmal abstellen vor man kippen kann... Rundmulden sind eher nicht so weit verbreitet, in der Regel werden sie dort eingesetzt, wo man permanent Schutt, Felsbrocken oder Asphalt fahren kann, und das sind meistens so ein bis 2 Fahrzeuge pro Fuhrpark, als Sattelauflieger sieht man viele Rundmulden. Ich stelle jetzt mal einen fiktiven Fuhrpark dar wie er in Vorarlberg vorkommen könnte:1.Dreiachser mit Frontkran, Greifer und Dreiseitenkipper, und Asphalttürchen in der Heckwand (Baustellenversorgung, Tieflader ziehen, kleinere Asphaltarbeiten, Stückguttransporte)2.Dreiachser 2Seitenkipper Sattel Wechselsystem, evtl ältere Betonmischtrommel (Allroundfahrzeug, Partiefahrzeug im Kanalbau, Aushubtransport, Tielader ziehen,.... zusätzlich noch einen Tandem Anhänger für größere Materialtransporte....3. Sattelzug 2Achszugmaschine mit 3 Achsigem Auflieger... Dauersubauftrag Schüttgutverkehr. 4.Vierachser mit 2Seitenkipper Heckkrananbau möglich:Partiefahrzeug im Kanalbau, Aushubtransport, Tielader ziehen,5. Vierachser mit Wechselsystem Rundmulde/Betonmischer6. Vierachser mit Abroller7. Dreiachser mit Frontkran und Abroller8. Dreiachser mit 2 Seitenkipper und Heckkrananbaumöglichkeit9. 2 Achser mit Dreiseitenkipper und HeckkrananbaumöglichkeitGeländetransporte, Schneeräumen.....So könnte ein Bauunternehmerfuhrpark aussehen, wäre es ein Transortunternehmen wären wahrscheinlich noch mehrere Dreiachser und Vierachser vorhanden... Rundmuldensattelauflieger, Normalmuldensattelauflieger, Betonmischauflieger.... Anhängetieflader.. sind meist auch noch vorhanden Zitieren
André 139 Geschrieben 13. November 2005 Geschrieben 13. November 2005 Was ist eigentlich die korrekte Bezeichnung für Zugmaschinen mit Sattelkipper?"Sattelkipper" oder kann man das Gespann auch als "Sattelzug" bezeichnen? Zitieren
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