alex4you83 0 Geschrieben 16. Juli 2018 Geschrieben 16. Juli 2018 Hallo zusammen, meine Frau und ich wollen bauen und haben uns ein Grundstück mit 886 qm gekauft, davon werden gute 96qm für die Bodenplatte benötigt. Aus dem Bodengutachten ist zu erkennen, dass der Boden sehr Wasserundurchlässig ist und es sich abzeichnet, dass wir bei Regen immer Wasser stehen haben. Was können wir also tun, damit wir dieses Problem nicht haben werden? Und mit welchen Kosten müssten wir rechnen? Im Anhang habe ich mal die Bodeneigenschaften hinterlegt. Ich würde mich sehr über Tipps und Hilfe freuen. DANKE! Zitieren
Muc 46 Geschrieben 16. Juli 2018 Geschrieben 16. Juli 2018 Was sagt den derjenige, der Dir das Gutachten erstellt hat? 😉 Es gibt da einiges an Möglichkeiten, aber das kann man alles nicht so pauschal beantworten - ebensowenig wie Deine Frage nach den Kosten... Informiere dich mal über Rigolenentwässerung, Flächenentwässerung etc.., da spuckt einem Tante Google schon einiges aus und du wirst sehen, dass man für die Dimensionierung ein bisschen rechnen muss.... unter anderem musst du die Wasseraufnahme des Bodens (Schluckwert) ermitteln, und das nicht unbedingt in der Schicht mit dem Lehmigen Schluff 😂 Zitieren
Schachtmeister 841 Geschrieben 16. Juli 2018 Geschrieben 16. Juli 2018 Eine gute Anlaufstelle für Fragen sind auch Nachbarn und örtliche Tiefbau- und Gartenbauunternehmen. Zitieren
Maschl 50 Geschrieben 16. Juli 2018 Geschrieben 16. Juli 2018 1. Mach Dir nicht so viele Sorgen! 2. Unbedingt, und ich sage deutlich unbedingt, den Boden nicht mit schweren Baumaschinen (Radfahrzeugen wie z.B. Radlader) befahren und dabei verdichten!!! 3. Die Flächen, die überbaut* werden sollen, mit leichtem Minibaggern auf Kettenlaufwerk (ca. 5 bis 8 Tonnen Einsatzgewicht) bearbeiten. Dazu zuerst den Oberboden abtragen und seitlich ablagern, dabei soll der Bagger immer auf dem Oberboden stehen, und anschließend den Schotter einbringen. In der Fachsprache sprechen wir von einem "Vorkopf-Einbau". Die Verdichtung der Schotterschicht erfolgt mit leichten Rüttelplatten, Gewicht bis ca. 350 kg in dünnen Einbaudicken von ca. 30 cm. So wird der empfindliche Boden "geschont". 4. Für den Fall, dass Ihr an eine Versickerung des Oberflächenwassers denkt, melde dich hier noch einmal. 3 Zitieren
A.Briss 190 Geschrieben 16. Juli 2018 Geschrieben 16. Juli 2018 Relief und die geplante zukünftige Gartennutzung, insbesondere die Bepflanzung, sollten jetzt schon bedacht werden. Die Versickerungsleistung eines Boden verändert sich oft unter den Nnutzung. Auch die Anlage einer Zisterne zur Gartenbewässerung mit Regenwasser kann sinnvoll sein. Es gibt diverse Möglichkeiten zur Bewirtschaftung des Regenwassers, die aber alle Sachkenntnis und ein wenig Rechenarbeit verlangen. Und da Notüberläufe i. d. R. an die Grundstücksentwässerung angeschlossen werden, interessiert sich auch die Stadtentwässerung (Anschluss- und Benutzungszwang!) dafür. Koppelt man Teile des Grundstücks von der Entwässerung ab, kann das Abgaben sparen, und vielleicht gibt es sogar Fördermittel dafür. Rigolen oder Sickertunnel liegen unter Flur, "verbrauchen" also keine kostbare Liegewiese. Mit Versickerungsmulden könnte man die Gartenlandschaft gestalten. Oder soll es (vielleicht später) ein Schwimmteich sein? Bei offenen Wasserflächen warnen aber einige Zeitgenossen vor den möglichen Mückenschwärmen ... Nicht nur das Haus bedarf also einiger Überlegung; wenn es erst einmal steht, ist möglicherweise der Zugang zum Garten und damit die Umsetzung einiger Ideen zumindest schwieriger. Alles wird gut! 1 Zitieren
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