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Geschrieben

Hallo zämä:wave:

Ein weiterer

LIEBHERR A 918 Compact

Baujahr 2022

DSC_0042 Bäch SZ.JPG

  • 1 month later...

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Geschrieben

Die Nummerierung der LKW wurde 2024 angepasst und ist jetzt durchgehend fünfstellig. Bisher war die Nummerierung unterschiedlich, was sicher auch damit zu tun hat, dass die Kibag an unterschiedlichen Standorten unterschiedliche Leistungen anbietet und nicht überall auch eigene LKW betreibt bzw. deren Anzahl je nach Standort 0 bis mehrere Dutzend beträgt. Um 2010 wurde für das übrige Inventar wie Baumaschinen, Container, Kleintransporter etc. die fünfstellige Nummerierung eingeführt. Zu dieser Zeit wurden einige Firmen übernommen (Dübendorfer Bassersdorf, Astrada, Tiefbauabteilung Weiss+Appetito) und bisherige Tochterfirmen wie Bless, König, Manser und Bless vollständig integriert, wodurch viel neues Inventar hinzukam. Ich gehe darum davon aus, dass diese Umnummerierung geschah, um Verwechslungen bzw. Doppelbelegungen mit dem bisher dreistelligen Nummerierung zu vermeiden. Einige Niederlassungen gaben nun auch den LKW fünfstellige Nummern, z.B. 30xxx für die Kibag Langenthal (Bern) und 34xxx für die Kibag Müllheim-Wigoltingen (Thurgau). In der Regel sind das Standorte, wo nur ein paar LKW für die Baustellenlogistik laufen, aber keine Kipper, Fahrmischer etc. Dort wo der Grossteil der LKW stationiert sind, also in einem Teil der Beton- bzw. Kieswerke (Kantone Basel, Glarus, Schwyz, Zug, Zürich) und bei den Recyclingwerken (Kt. Zürich) gab es zwei- bis dreistellige und ab 2021 dreistellige Nummern (z.B. 001, 024, 172). Jetzt wurde auch dort auf eine fünfstellige Flottennummer umgestellt, wobei die ersten beiden Zahlen für den Aufbau stehen:

10xxx Kipper, 11xxx Absetzer (Welaki), 12xxx Abroller, 13xxx Wechselsystem (?), 14xxx Betonmulde (Siloki), 15xxx Fahrmischer, 16xxx Entsorgung (z.B. Schubboden). 

Bei der Kibag laufen die LKW für heutige Verhältnisse relativ lange, nämlich 10-12 Jahre. Inzwischen werden nun die allerletzten Euro 5 Fahrzeuge ersetzt. Letztes Jahr kamen u.a. neue Welaki, so wurden die beiden MAN TGS 4x2 durch Actros 4x2 ersetzt, der TGS 8x4 durch einen Scania P 6x2 und die beiden Actros MP3 4x2 und 6x2 müssten inzwischen auch von neuen Actros abgelöst worden sein. Schliesslich wurde auch der Actros MP3 3244 durch einen Scania 420 P ersetzt. 

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  • 2 weeks later...
Geschrieben

Der zweite Vierachser Absetzer im Fuhrpark ist dieser Arocs 3243 mit UT-Aufbau von 2018. Kürzlich hat er offenbar etwas frische Farbe erhalten und wurde für den Winterdienst mit Anbauplatte und Warnlichtbalken ausgestattet.

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  • 2 weeks later...
Geschrieben

Nachdem ich im ETH-Bildarchiv ja schon mehrfach historische Fotos gefunden und hier gezeigt habe, bin ich nun einmal im Zeitschriftenarchiv der ETH (E-Periodica) auf die Suche nach schriftlichen Quellen gegangen. Die Kibag feiert nächstes Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum. Sie wurde 1926 als Zusammenschluss der Gassmann & Co und Helbling & Cie. gegründet. Die beiden Unternehmen stammten aus Bäch und Schmerikon, beides Orte am Zürichsee. So lautete der volle Name ursprünglich «Kibag» Aktiengesellschaft Baggerei-Unternehmungen und Kieswerke am Zürichsee. Für welche genauen Wörter die Abkürzung "Kibag" steht bzw. wie sie entstanden ist, war für mich bisher immer eine ungeklärte Frage. Ich dachte immer an etwas wie "Kies und Bagger AG". Mit dem vollen Namen vor Augen scheint mir, dass es entweder das Akronym einer verdrehten Variante des Firmennamens ist, also Kieswerke am Zürichsee und Baggerei-Unternehmungen AG, oder als kreative Wortschöpfung die am besten klingende Abkürzung des verkürzten Firmennamens sein könnte: Kieswerke und Baggerei-Unternehmungen. :bauforum:

Wie dem auch sei, hier nun einige Werbeanzeigen aus der Anfangszeit

Bereits im Gründungsjahr 1926 befand sich der Bürohauptsitz in Zürich, allerdings noch nicht in Wollishofen sondern im Nachbarquartier Enge. Auch den Kibag-Anker gibt es schon seit dem Beginn, Quelle

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Eine schöne Anzeige mit Hafenkran und Ledischiff von 1928, Quelle

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Mindestens genauso schön ist diese Darstellung eines Baugrubenaushubs mit moderner Technik im Jahr 1930, Quelle

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