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Geschrieben (bearbeitet)
Der Anfang dieses Threads ist ja schon eine Weile her, man kann sagen dass im letzen Jahr, zu der hohen Anzahl an Traktoren im Transport und Gewerbe noch eine Gewaltige Anzahl dazukam! Vor allem ältere und kleinere Traktoren bilden eine gute Möglichkeit günstige Preise zu erzielen, was sonst mit nichts möglich ist.

Man muss aber auseinadnerhalten:
Fall1:
Es gibt Bau oder Transportunternehmer ohne Landwirtschaftlichen Bezug die Traktoren kaufen mit Anhänger usw. weil man damit momentan bestes Geld verdienen kann, die haben dann eine Frächterkonzession...

Fall2:
Es gibt Unternehmen mit Landwirtschaftlichen Wurzeln, oder halt große Landwirte, die eine Transportsparte führen, um Fahrzeuge besser Auslasten zu können, und eben auch wegen der großen Nachfrage an solchen Transporten. Das läuft auch rechtlich zertifiziert ab.

Fall3:
Es gibt reine Landwirte, die mit Traktortransporten dazuverdienen, ohne Konzession, das ist auch legal, so lange eine gewisse Zuverdienstgrenze nicht überschritten wird, hier ist man relativ großzügig, da fällt auch viel unter Nachbarschaftshilfe... Aber es ist wie gesagt legal....

Fall4:
Der Maschinenring MR, tritt auch als Unternehmen auf und führt kostengünstig solche Arbeiten durch, durch die vielen Mitglieder (Landwirte) ist meistens einer in der Nähe was die Kosten wiederum senkt.

Ich finde das alles bestens vor allem beim Kanalbau sind diese Fahrzeuge eine echte Hilfe, ein LKW ist zu wenig (Beton holen, Erd und Kiestransporte für größere Entfernungen) zwei sind zuviel bzw. zu teuer, für den kürzeren Transport (Material rundumführen etc...) Meherere Kleindumper sind auch keine so gute Lösung, weil wenn sie fahren braucht man wieder Leute die sonst keine Arbeit haben, und wenn sie rumstehen sind sie zu teuer, ein Landwirt oder halt einer der vier oben genannten Fälle kommt wenn du ihn brauchst, und geht wenn du ihn nicht mehr brauchst, das ist das tolle dran, und ein alter Steyer aus den 70ern, mit kippbarem Einachshänger kommt nie auf so einen hohen Stundentarif wie ein 2 Achs LKW top.gif

Was mich stört und was Fallweise auch in diesen Bereich fällt, ist dass im Rahmen der Land und Forstwirtschaft, einfach ganz andere Bestimmungen gelten.

Wenn es nötig ist bei Transporten innerhalb der Baustelle im Schrittempo, in einer Dumpermulde zu stehen um z.B. Postleerrohre zu halten, dann ist das zwar nicht gefährlich aber verboten.

Auf einer Landwirtschaftlichen Zugmaschine mit Ladefläche dürfen bis zu 8 Personen im Straßenverkehr bis zu 25km/h schnell transportiert werden, auch wenn keine Fußrasten oder Sitze vorhanden sind. Das gilt aber nur wenn ich auch Landwirt bin, wenn ich Privat oder als Firma einen z.B Fend Xylon kaufe, dann ist es wieder verboten mad_red.gif
Dh. es gilt also nur für den Maschinenring, und ist irgendwie schon etwas wettbewerbsverzerrend, das war nur ein Beispiel, für die anderen drei Fälle gilt es eh nicht, weil dann der Mann auf der Landefläche ja auch Bauer sein müsste, auf der Baustelle gelten für die Arbeiter aber die bekannten Sicherheitsbestimmungen, daher macht das dort keine Wettbewerbsvorteile... bearbeitet von Andreas

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Geschrieben
@ The Cat Man:

Um ein wenig mehr auf die Bilder von dir einzugehen:

Da sehe ich ziemlich oft wie ein Mobilbagger mit Rübengreifer "hier und da"  einen Traktor oder Lkw belädt oder auch nur schnell ein Haufen Erde aufgeladen wird.Werden solche  Aufträge nur von den kleineren Firmen und den Lohnunternehmern intern ausgeführt?
Oder wird auch von größeren Firmen aus ein Mobilbagger für einige Zeit überall rummgeschickt?

Desweiteren fällt mir auf,dass in Holland ziemlich viel Wert auf Zusatzausrüstungen (war auch schon in einem anderen Threat zu lesen) gelegt wird....dass selbst ein Daewoo Mobilbagger mit Metallic-Felgen,etc ausgestattet wird.

Gruß Johannes



Mich würde es einfach mal intressieren wie das in Holland gemacht wird.

(Denke dass es in den Threat reinpaast)

Gruß Johannes
  • 2 weeks later...
Geschrieben
Seien wir doch mal ehrlich:Wer nimmt dieses Angebot meistens wahr?

-private Bauherren die Samstags mal eben was bauen möchten.
-oder  Bauherren die was in Eigenregie hochziehen.



Das ist nur teilweise richtig. Bedingt durch leere Kassen, aber der gleichzeitigen Verpflichtung von Wasserver- und -entsorgung, greifen viele Kommunen auf die günstige Variante im Bereich Erd- und Leitungsbau zurück.

Was passiert nun? Oftmals (!) ohne Sinn und Verstand wird in den Boden geholzt und die Arbeit ohne Rücksicht auf Verluste ausgeführt.
Was folgt sind Leckagen, Fremdwasser durch Undichtigkeiten und angebohrte Leitungen in unserer sensiblen Wasserversorgung.

Es ist sicher (noch) nicht die Regel, aber der Trend ist leider erschreckend...

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