meisterLars 263 Geschrieben 16. Januar 2011 Geschrieben 16. Januar 2011 Tja das is das Problem mit den asiatischen Produkten da spiegelt sich halt doch der preis wieder. Hier sieht man eindeutig, wie die preisunterschiede zustande kommen. In asien schmeisen die halt in ihren Stahl alles mögliche rein. deshalb auch die material ermüdung innerhalb des gefühges.das kommt halt dabei raus wenn man am geld spart. Nur traurig, dass ab und an auch Menschenleben riskiert werden.mfgdominicDa lehnt sich aber einer weit aus dem Fenster... Heißt also im Umkehrschluß, dass alle Hitachi, Komatsu, Takeuchi, Yanmar, Kubota etc aus minderwertigem Material bestehen... mutige These... Zitieren
Baumaschinendoktor 23 Geschrieben 16. Januar 2011 Geschrieben 16. Januar 2011 Tja das is das Problem mit den asiatischen Produkten da spiegelt sich halt doch der preis wieder. Hier sieht man eindeutig, wie die preisunterschiede zustande kommen. In asien schmeisen die halt in ihren Stahl alles mögliche rein. deshalb auch die material ermüdung innerhalb des gefühges.das kommt halt dabei raus wenn man am geld spart. Nur traurig, dass ab und an auch Menschenleben riskiert werden.mfgdominicdann frag mal die ATLAS Kunden AB1304- AB1504 Endeder 90er. Abgerissenen Kolben, aufgerissene Zylinderaugen, Gerissene Grundarme und Verstellausleger...Made in Germany.Neben Materialfehler und Fertigungsqualität gibt es nach 10 Jahren noch einiges anderes an Möglichkeiten die derartige Schäden verursacht haben können. Zitieren
cbr_driver 20 Geschrieben 16. Januar 2011 Geschrieben 16. Januar 2011 dann frag mal die ATLAS Kunden AB1304- AB1504 Endeder 90er. Abgerissenen Kolben, aufgerissene Zylinderaugen, Gerissene Grundarme und Verstellausleger...Made in Germany.Neben Materialfehler und Fertigungsqualität gibt es nach 10 Jahren noch einiges anderes an Möglichkeiten die derartige Schäden verursacht haben können.Tja aber wenn du dir das Rissbild der Platte und die fort geschrittene oxidation im inneren des Baggerarms anschaust merkst du, dass das kein hochvergüteter Stahl sein kann. Selbst nach 10Jahten sieht das nicht so aus. Vorallem nicht im inneren. Mag sein, dass es noch weiter Faktoren gibt, die dafür in Frage kommen, doch ich musste auch schon andere Erfahrungen mit minderwertigem Stahl machen.Es gibt einen Grund warum wir in Deutschland ein strenges Normenwesen haben. Zitieren
Stefan 241 Geschrieben 16. Januar 2011 Geschrieben 16. Januar 2011 Ihr müsst das Ding richtig ordentlich ausfugen. Wenn es nicht durchschweißt, habt ihr den nächsten Riss schon mit eingebaut. Ein sogenanntes "Angstblech" ist immer gut, kommt daher das dass Material um die Rissbereiche über die Dehngrenze hinaus beansprucht wurde und so die Zähigkeit verloren hat. Normalerweise wärmt man ab t = 20 mm vor. Da hier so viele Bleche aufeinander stoßen, würde ich hier auch ein vorwärmen empfehlen (>150°C) um der Rissbildung in der Schweißnaht vorzubeugen.Gruß DanielGrundsätzlich richtig. Nur bei der Vorwärm-Temperatur würde ich aufpassen. Nicht über 150°C gehen und die Zwischenlagentemperaturen auch beachten. Es gibt Stähle, die mögen solche Temperaturen nicht und die werden auch in Baumaschinen verbaut! Insgesamt sieht mir das auch nach einer Dopplung im Blech aus. Das würde ich Ultraschall-Prüfen und dann gegebenenfalls großflächig austauschen. Wenn Ihr "Angstlaschen" einbaut, denkt dran die Übergänge zu verschleifen (Neigung mind. 1:2) sonst habt Ihr aufgrund der Kerbwirkung den Schaden an der nächsten Ecke. Zitieren
SirDigger 2.347 Geschrieben 17. Januar 2011 Geschrieben 17. Januar 2011 Tja aber wenn du dir das Rissbild der Platte und die fort geschrittene oxidation im inneren des Baggerarms anschaust merkst du, dass das kein hochvergüteter Stahl sein kann. Selbst nach 10Jahten sieht das nicht so aus. Vorallem nicht im inneren. Mag sein, dass es noch weiter Faktoren gibt, die dafür in Frage kommen, doch ich musste auch schon andere Erfahrungen mit minderwertigem Stahl machen.Es gibt einen Grund warum wir in Deutschland ein strenges Normenwesen haben.Der Bagger steht auch schon gute 2 Monate mit "offenem" Arm. Dasthema hatten wir nämlich wie angemerkt schonmal. Zur Korrosion und dem Gerede über "hochvergüteten" Stahl, da IN den Baggerarmen bei keinem mir bekannten Hersteller Firma ein Korrosionsschutz stattfindet, frag Ich mich wober die Weisheit stammt das das nur bei Asiatischem Stahl so sein soll, Und mal ehrlich, wie oft kommt man dazu IN einen Arm hinein zusehen? Wirklich nur wenn er reißt, und selbst dann kann man selten so in einen Arm hinensehen wie in dem Fall hier. Im Normallfall bildet der Rost im inneren eine Oxidschicht die den darunter liegenden Stahl schützt. Dazu sind Baggerarme auch nicht aus "hochvergütetem" Stahl, sonderen aus einem Stinknormalem Wald und Wiesenmaschinenbaustahl.Der gezeigte Bagger müsste vom Baujahr ~ 2000 her in San Mauro Italien gebaut worden sein, spätere Hitachi Mobilbagger kamen dann aus den Niederlanden. Also nix mit Asien. Und Stahl wird weltweit nach internationalen Normen produziert und von allen Herstellern eingekauft.Oder glaubt jemand das z.B. Caterpillar den Stahl für seine europäischen Werke ausschließlich aus den USA bezieht, oder Liebherr den sprichwörtlichen deutschen Kruppstahl für seine Produktion in den USA aus Deutschland einschiffen läßt. Und zum Thema Normenwesen Das nützt einen feuchten Mist, wenn die Konstruktion/Verarbeitung nicht ordnungsgemäß sind.Und hier scheint beides zuzutreffen. Woraus man aber nicht eine Verallgemeinerung auf asiatische Produkte ableiten sollte, besonderst wenn sie in Europa gefertigt wurden. Zitieren
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