Atlas1305 0 Geschrieben 4. Dezember 2010 Geschrieben 4. Dezember 2010 Also, ich fing meine Tätigkeit auf einem 1302D aus den 80er an, so ca. 7 Jahre, ging dann über in einen 1404, sprich 04er Baureihe, meiner Meinung nach die beste von Atlas. Dann ging es so ziemlich durch alle Marken. Nun habe ich seit 2006 die 05er Baureihe in reichlich Versionen unter mir, 1305M 1605M, 1905M und einen reinen Terex TW160, der einzige dieser Bagger der an die 04er Baureihe ran kommt, ist der 1605M!Steht sehr gut auf den Rädern, nicht so ruppig wie der TW160, der Terex ist sowas von ruppig in der Steuerung, da frage ich mich wer damit ein Planum erstellen will? Der 1605M hebt gut hat eine gute Reichweite. Was ich als großes Manko der neuen 05er sehe ist das Kraftlose Schwenkwerk, dass ist arg nervig, so wie die ständig zusitzende oder tropfende Heizung.Zu der Kabine, der Einstieg ist zu klein, ständig aufpassen das man sich nicht die Birne einhaut, der untere Teil der Kabine scheint aus der 04er reihe zu sein, nur ohne die tiefe Einstigskante?Zum 1905M muss ich sagen, säuft wie ein Loch, hat richtig Kraft, aber reagiert sehr sehr träge, jedenfalls unserer!Der 1305M kommt in keinster Weise an die Kraft, die die 1302 hatten, mein Atlas Kundenbetreuer meinte nur: Wenn der zu schwach ist, kauft einen größeren Ansonsten finde ich Atlas im Preisleistungsverhältnis der Mobilbagger schon ok.Einen reinen Terex würde ich NIE kaufen!Also auch ich finde negativ Dinge bei Atlas, wie bei allen anderen Maschinen, dass sieht sowieso jeder anders, der Mensch ist ja ein gewohnheitstier, und mal ehrlich, bisher konnten noch alle Arbeiten ausgeführt werden, auch wenn der Bagger *nicht* perfekt war! Gibt es den perfekten Bagger? LG Zitieren
Dieselknecht 0 Geschrieben 14. Dezember 2010 Geschrieben 14. Dezember 2010 Jetzt komme ich doch nicht umhin, hier meinen Senf dazuzugeben. Beim lesen der einzelnen Kommentare,kommen mir doch so einige Zweifel, ob der jeweilige Verfasser in einem Mobilbagger am richtigen Platz sitzt. Ich habe weder Zeit noch Lust einem BMF die Feinheiten des Mobilbaggerfahrens zu erklären, aber wenn ich z.b. die Pendelachssperre aktiviert habe kann ich mich mit meinen 160W auch über die Lenkachse heben. Über die Starrachse sowieso. Man sollte natürlich nicht bis zum Aussenplaneten im Dreck stehen. Auch das Argument , da mache ja nicht einmal der TL richtig zu, zeugt nicht gerade von großem Sachverstand. Das ist nämlich, wie wir (fast) alle wissen eine Sache der Bauweise des TL`s.Ferner hat natürlich auch das verwendete SW-System einen großen Einfluß auf den Schließwinkel des Löffels. Jeder der einen TL schon mal direkt angebolzt und danach mit einem SW gefahren hat, weiß wovon ich spreche. Verzeiht mir bitte meine Klugscheisserei, aber diese Diskussion hier wird teilweise zu emotional und zu wenig objektiv geführt. Wenn man sich mehr an den Fakten orientiert, wird man schon feststellen daß der Atlas kein Schrott ist. Ich persönlich besitze (noch nicht ganz, denn ich habe ihn noch nicht abbezahlt) einen 160W. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich ca. 600 Bh runter. Der Treibstoffverbrauch z.b. ist sehr niedrig, und bewegt sich selbst beim Vortrieb im Fernwärmeleitungsbau (4m Verbau ) zwischen 5-6 ltr. Jetzt kommt nämlich der Vorteil der sehr schnellen Hydraulik zum tragen. Ich brauche den Motor nur mit max. 1450 Upm drehen zu lassen um die volle Hydraulikleistung zur Verfügung zuhaben. Die Delta p der Pumpe habe ich auf nur 65% eingestellt. Auch dieser Wert ist zum normalen arbeiten völlig ausreichend. Das alles in der Summe bedingt diesen konkurrenzlos niedrigen Dieselverbrauch. Die Wartungsintervalle bewegen sich bei kapitalschonenden 500 h. Die Mechaniker-stundensätze meiner Niederlassung sind sehr günstig. Die Ersatzteilpreise sind im Vergleich zur Konkurrenz sehr moderat. Die Wirtschaftlichkeit eines Fabrikats kann objektiv erst am Ende seiner Einsatzdauer ermittelt werden und hängt von mehreren Faktoren ab z.b. wie hoch war die Summe der Reparatur- und Wartungskosten im Verhältnis zum Anschaffungspreis der Maschine, wie hoch waren die variablen Kosten (Schläuche,Reifen, Treibstoff) und auch wie hoch war der Wiederverkaufspreis im Verhältnis Neupreis. Habe ich von meinem Hersteller das Beste Angebot zur Wiederverwertung bekommen. Ich weiß, das alles interessiert einen angestellten Baggerfahrer nicht, abber mich als Unternehmer interessiert das sehr. Und hier kann ich sagen, daß der Atlas kein schlechtes Angebotoder eine schlechte Maschine ist. So und jetzt dürfen alle verbal über mich herfallen, aber bitte immer schön sachlich bleiben. Zitieren
Kramer-Allrad 0 Geschrieben 14. Dezember 2010 Geschrieben 14. Dezember 2010 Ich bin der Meinung dass die alten Atlas nicht schlecht waren. Weil man sieht einfach noch sehr viele. Atlas hat viel entwickel in Fahrwerk, Ärme und Löffel..... das problem dabei war einfach die meisten haben einen Standart bagger gekauft!Die Schauffellader hingegen find ich einfach Sch^^^^ da ein Atlas einfach nicht über Allradlekung verfügt!Ach und wenn man nach dem Aussehen geht dann sollte man vielleicht anfagen Bilder zu malen. Man muss die Vorteile sehen nicht wie die Kiste aussieht (Was bringt mir ein schöner Bagger mit z.B. zu wenig leistung). Zitieren
Baumaschinendoktor 23 Geschrieben 14. Dezember 2010 Geschrieben 14. Dezember 2010 OK, jetzt bist du ja in erster Linie ein Monteur, wenn ich das richtig verstehe und kein Maschinist.Die alten ATLAS waren also ok, weil es sie heute noch gibt. Kann aber doch auch mit der Vertriebstruktur von damals zu tun haben und das es einfach hohe Stückzahlen gewesen sind.Zum Radlader,der ja mit ATLAS Bagger eben so viel zu tun hat wie mein Bäcker und mein Fleischer ist deiner Meinung nach also nicht gut weil er keine Allradlenkung hat.Jetzt sag ich mal Provokativ,der ATLAS ist viel besser, weil er Knick-Pendelgelenkt ist als zum Beispiel die Kramer und der Schaeff TL80AS.Wie sieht dein Arrgument dagegen aus?? Zitieren
ATLAS KD 4 Geschrieben 15. Dezember 2010 Geschrieben 15. Dezember 2010 Jetzt komme ich doch nicht umhin, hier meinen Senf dazuzugeben. Beim lesen der einzelnen Kommentare,kommen mir doch so einige Zweifel, ob der jeweilige Verfasser in einem Mobilbagger am richtigen Platz sitzt. Ich habe weder Zeit noch Lust einem BMF die Feinheiten des Mobilbaggerfahrens zu erklären, aber wenn ich z.b. die Pendelachssperre aktiviert habe kann ich mich mit meinen 160W auch über die Lenkachse heben. Über die Starrachse sowieso. Man sollte natürlich nicht bis zum Aussenplaneten im Dreck stehen. Auch das Argument , da mache ja nicht einmal der TL richtig zu, zeugt nicht gerade von großem Sachverstand. Das ist nämlich, wie wir (fast) alle wissen eine Sache der Bauweise des TL`s.Ferner hat natürlich auch das verwendete SW-System einen großen Einfluß auf den Schließwinkel des Löffels. Jeder der einen TL schon mal direkt angebolzt und danach mit einem SW gefahren hat, weiß wovon ich spreche. Verzeiht mir bitte meine Klugscheisserei, aber diese Diskussion hier wird teilweise zu emotional und zu wenig objektiv geführt. Wenn man sich mehr an den Fakten orientiert, wird man schon feststellen daß der Atlas kein Schrott ist. Ich persönlich besitze (noch nicht ganz, denn ich habe ihn noch nicht abbezahlt) einen 160W. Bis zum jetzigen Zeitpunkt habe ich ca. 600 Bh runter. Der Treibstoffverbrauch z.b. ist sehr niedrig, und bewegt sich selbst beim Vortrieb im Fernwärmeleitungsbau (4m Verbau ) zwischen 5-6 ltr. Jetzt kommt nämlich der Vorteil der sehr schnellen Hydraulik zum tragen. Ich brauche den Motor nur mit max. 1450 Upm drehen zu lassen um die volle Hydraulikleistung zur Verfügung zuhaben. Die Delta p der Pumpe habe ich auf nur 65% eingestellt. Auch dieser Wert ist zum normalen arbeiten völlig ausreichend. Das alles in der Summe bedingt diesen konkurrenzlos niedrigen Dieselverbrauch. Die Wartungsintervalle bewegen sich bei kapitalschonenden 500 h. Die Mechaniker-stundensätze meiner Niederlassung sind sehr günstig. Die Ersatzteilpreise sind im Vergleich zur Konkurrenz sehr moderat. Die Wirtschaftlichkeit eines Fabrikats kann objektiv erst am Ende seiner Einsatzdauer ermittelt werden und hängt von mehreren Faktoren ab z.b. wie hoch war die Summe der Reparatur- und Wartungskosten im Verhältnis zum Anschaffungspreis der Maschine, wie hoch waren die variablen Kosten (Schläuche,Reifen, Treibstoff) und auch wie hoch war der Wiederverkaufspreis im Verhältnis Neupreis. Habe ich von meinem Hersteller das Beste Angebot zur Wiederverwertung bekommen. Ich weiß, das alles interessiert einen angestellten Baggerfahrer nicht, abber mich als Unternehmer interessiert das sehr. Und hier kann ich sagen, daß der Atlas kein schlechtes Angebotoder eine schlechte Maschine ist. So und jetzt dürfen alle verbal über mich herfallen, aber bitte immer schön sachlich bleiben.Sehr gut, Dieselknecht !!! Einer der wenigen Unternehmer, die verstanden haben, worauf es ankommt. Zitieren
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