Bauforum24 1.291 Geschrieben 23. Februar 2006 Geschrieben 23. Februar 2006 (bearbeitet) Wo andere Verdichtungsgeräte passen müssen...Garching, Februar 2006 (zep/SF). Müssen schwer zugängliches Gelände, schmale Gräben oder Hängen verdichtet werden, stoßen Walzen nicht selten schnell an ihre Grenzen. Denn dann gibt es für sie oftmals kein Durchkommen mehr. Anders dagegen verhält es sich bei Baggerladern, Mini-, Mobil- und Kettenbaggern. Werden sie mit einem hydraulischen Bodenverdichter ausgestattet, lassen sich mit ihnen selbst noch solche Flächen verdichten, wo andere Verdichtungsgeräte passen müssen.Eine neue Serie dieser hydraulischen Bodenverdichter ist bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH erhältlich. Die vier Anbaugeräte der neuen Serie haben ein Gewicht von 215, 400, 800 und 1052 Kilogramm sowie Plattengrößen von 305 mal 610, 965 mal 584, 1090 mal 737, 1194 mal 864 Millimeter. Eingesetzt werden können die CVP 16, CVP 40, CVP 75, CVP 110 ? so die Modelltypen - bei allen klassischen Verdichtungsaufgaben, wie beim Kanal- oder Garten- und Landschaftsbau. Genauso gut eignen sie sich, wenn eine Strasse ausgebessert, oder der Müll verdichtet werden muss. Wo Walzen an ihre Grenzen stoßen, kommt die neue Serie von hydraulischen Bodenverdichtern der Zeppelin Baumaschinen GmbH ins Spiel. Sie lässt sich auch an Kettenbaggern anbauen.Dazu verfügt die neue CVP-Serie ein integriertes Druckbegrenzungsventil ? eine Neuerung bei hydraulischen Bodenverdichtern, was laut Hersteller als Alleinstellungsmerkmal gilt. Der Zustrom des Öls wird so geregelt, dass stets eine gleichmäßige und zuverlässig hohe Verdichtungsleistung gewährleistet ist. Gegenüber ihren Vorgängermodellen zeichnen sie höhere Frequenz und Zentrifugalkräfte von 16, 40, 75 und 110 Kilonewton aus. Ein weiterer Pluspunkt: Jedes Anbaugerät lässt sich leicht an Maschinen ab einem Gewicht von 1,7 bis 34 Tonnen anbringen. Und mindestens ebenso leicht kann es gegen ein anderes Anbaugerät ausgetauscht werden und zwar ohne, dass jedes Mal die Hydraulik der Baumaschine komplett neu eingestellt werden muss. Die Hydraulikschläuche sind außerdem im Rahmen hinter den Schlauchsätzen angeordnet. So sind sie vor Beschädigungen geschützt. Überhaupt bestechen sie durch ihre robuste Konstruktion und Bauweise, denen Belastungen nichts anhaben können. Eine Aufrüstung auf ein mechanisches oder hydraulisches Drehwerk ist auf Anfrage möglich und kann bei jeder Zeppelin-Niederlassung durchgeführt werden. bearbeitet 23. Februar 2006 von Bauforum24 Zitieren
engcon 0 Geschrieben 23. Februar 2006 Geschrieben 23. Februar 2006 (bearbeitet) Werden sie mit einem hydraulischen Bodenverdichter ausgestattet, lassen sich mit ihnen selbst noch solche Flächen verdichten, wo andere Verdichtungsgeräte passen müssen.Und mit Tiltrotator kommt man dann auch noch in die Ecken rein Dazu verfügt die neue CVP-Serie ein integriertes DruckbegrenzungsventilAha soll wohl sehr aufwendig klingen.....– eine Neuerung bei hydraulischen Bodenverdichtern,Seit wann das? 99% der Baggergeführten Bodenverdichter haben das würd ich mal behaupten. Amman hats, unseres auf jeden Fall. Sonst fliegt einem doch der Zahnradmotor direkt um die Ohren.....was laut Hersteller als Alleinstellungsmerkmal gilt.Nun ja. Wenn sie wirklich nur ein DBV drin haben, stehen sie ziemlich alleine da Der Zustrom des Öls wird so geregelt, dass stets eine gleichmäßige und zuverlässig hohe Verdichtungsleistung gewährleistet ist.Und wie regele ich die Durchflussmenge mit einem Druckbegrenzungsventil?!? Das DBV soll nur verhindern, das ich den Motor nicht sprenge. und schaltet gleichzeitig den Motor in der Nachlaufphase frei, wenn die Hammerhydraulik abgeschaltet wird. Sonst haut die Schwungmasse der Unwucht nämlich die Motorwelle ab (schon getestet ) Da ist in der Regel ein Stromregelventil drinne. Ein 60cm Zahnradmotor dreht ca. 2300U/min bei 90l/min. . Die Packkraft ergibt sich dann aus F=m*r*(2*pi*n)^2m=masse der Unwuchtr=Abstand Drehachse zum Schwerpunktn=DrehzahlD.h. also um die Kraft zu verändern dreh ich am besten am Drehzahlschräubchen. Dadurch ergibt sich nämlich eine Veränderung der Kraft im Quadrat. Nachteil ist, dass ich nicht unendlich dran drehen kann. Ein niederfrequenter Verdichter verdichtet auch viel tiefer als so ein hochfrequentes Handteil (etwas abhängig vom Boden natürlich) Na ja, und die Drehzahlschraube ist beim Hydraulikmotor die Ölmenge und nicht der Druck. Letzterer bewirkt ja nur die Kraft. Diese bringt mir nur bis zu einem bestimmten Grad etwas, weil ich irgendwann nicht mehr Energie in den Boden bekomme mit meiner Unwucht. Dreht sie einmal konstant 2000U/min kann ich auch einen 200kW Motor dranhängen, und ich hab nicht mehr Zentrifugalkraft. Ich muss halt nur soviel Kraft auf die Welle bringen, das ich die Geschwindigkeit konstant halten kann.Gegenüber ihren Vorgängermodellen zeichnen sie höhere Frequenz und Zentrifugalkräfte von 16, 40, 75 und 110 Kilonewton aus.Höhere Frequenz bring nicht viel. Soll ja keine Siebanlage werden wo ich nachher den Boden schön nach Korngrössen getrennt hab. Das erklärt eher wie sie die Zentrifugalkraft erhöht haben. Sie haben nämlich am Drehzahlschräubchen gedreht Also ich weiss ja nicht wer denen die Pressemitteilung zusammengeschustert hat, aber die sollten sie nochmal überarbeiten. bearbeitet 23. Februar 2006 von engcon Zitieren
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